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Sommerwanderung

Durch eines der ältesten Jagdbanngebiete: Oberalp - Fellital

· 2 Bewertungen · Sommerwanderung · Schweiz
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Verein Urner Wanderwege Verifizierter Partner 
  • Unser Ausgangspunkt liegt am wunderschönen Oberalpsee
    / Unser Ausgangspunkt liegt am wunderschönen Oberalpsee
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Der Anstieg auf die Fellilücke ist kurz, aber oft noch bis weit in den Sommer mit Altschnee bedeckt
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Sie werden es nicht glauben: Im Juli auf der Fellilücke
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Der Blick von der Fellilücke bis weit hinaus ins Mittelland
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Die Sicht über die erste Hochebene auf Murmelsbüel
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Obermatt - Der Oberstafel der Alp Fellenen
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Bald kommen wir im Bergfrühling an
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Die Kampfzone des Waldes
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Im Eidgenössischen Jagdbanngebiet müssen wir die Regeln einhalten
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Der aufwändig erbaute Wanderweg zur Treschhütte
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Durch das wildromantische Fellital
    Foto: Merino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Zum Abschluss ein wunderschöner Blick ins Urner Reusstal
    Foto: Marino Betschart, CC BY, Verein Urner Wanderwege
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 12 10 8 6 4 2 km

An einem Tag durch drei Jahreszeiten: Winter, Frühling, Hochsommer! Das erleben Sie nur, wenn Sie durch das Urner Fellital wandern, eines der ältesten Eidgenössischen Jagdbanngebiete der Schweiz. Das Seitental des Urner Reusstales geht hinauf in die Hochalpen über dem Oberalppass. Besonders sehenswert ist der ganz spezielle Arvenwald am Fellihorm oder Taghorn. Er ist durchsetzt mit Vogelbeeren. Im Herbst bietet der grösste Arvenwald der Alpennordseite ein tolles Spektakel. Viele der Mannshohen Arven sind hier bereits einige hundert Jahre alt. In der Kampfzone ist es für sie beschwerlich zu überleben.
mittel
13,1 km
4:47 h
449 hm
1777 hm
Wir starten auf dem Oberalppass. Am Morgen kann es hier noch kalt sein. Der Aufstieg in die Fellilücke dauert etwa eine Stunde und 15 Minuten. Hier begegnen uns noch weit in den Sommer hinein Altschneefelder. Auch Neuschnee darf uns nicht überraschen. Auf der Fellilücke richten wir einen kurzen Blick zurück auf den Oberalppass und geniessen den Ausblick bis weit hinaus ins Mittelland, wenn das Wetter es erlaubt.

Wir machen uns anschliessend unverzüglich auf den Abstieg durch das Fellital. Auf der ersten Hochebene Murmetsbüel kommt langsam die Morgensonne. Sie erwärmt uns. Jetzt können wir auch die erste Verpflegungspause machen. Hier ist es  karg und still und wir geniessen die Ruhe entfernt von jeder Zivilisation.

Nachdem wir eine Höhenstufe überwunden haben, sind wir schon wieder mitten im Alpgebiet. Nur für kurze Zeit kommen die Älpler mit ihren Tieren hier hinauf. Aber langsam wird es Frühling, die Farben der Wiesen wechseln zu einem satten Grün. Die Landschaft wird lieblicher und einladender.

Ganz besonders interessant ist die Kampfzone des Waldes. Bäume kämpfen um ihr Überleben. Am Taghorn sind das vor allem Arven, die mit ihren knorrigen Formen Geschichten erzählen von langen Wintern, Steinschlag und Lawinen.

Mitten im Wald erreichen wir die Treschhütte. Ein Halt lohnt sich. Von hier aus kann man noch einige Exkursionen machen, viel Interessantes entdecken.

Durch einen typischen wasserreichen Gebirgswald erreichen wir die ersten landwirtschaftlich genutzten Berge: Den Oberen Felliberg und den Unteren Felliberg. Zuguterletzt durchqueren wir noch den dunklen Wassnerwald, wo zu Zeiten der Säumer Räuber und Banditen lauerten, um die Reisenden auszunehmen.

An der Hauptstrasse kommen wir zur Bushaltestelle. Hier halten regelmässig Busse, die uns nach Göschenen oder nach Altdorf und Flüelen bringen.

Autorentipp

Übernachten Sie in der Treschhütte und steigen Sie im Morgengrauen hinaus auf das Taghorn oder Fellihorn. Dort wanderen Sie mitten durch den einmaligen Arvenwald.
Profilbild von Markus Fehlmann
Autor
Markus Fehlmann
Aktualisierung: 26.07.2016

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2478 m
Tiefster Punkt
709 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Sie benötigen sehr gute Schuhe, weil Sie bis spät in den Sommer hinein Schneefelder antreffen können. Zudem ist es gut, wenn Sie hochalpine Erfahrung haben.

Weitere Infos und Links

Sie erfahren viel, wenn Sie die Urner Wanderkarte mitnehmen. Sie benötigen die Blätter Gotthard und Maderanertal.

Start

Oberalppass (2039 m)
Koordinaten:
DG
46.659936, 8.671154
GMS
46°39'35.8"N 8°40'16.2"E
UTM
32T 474841 5167427
w3w 
///anwesenheit.gelagert.zugreise

Ziel

Wassnerwald bei Gurtnellen

Wegbeschreibung

Oberalppass - Hintere Felli - Fellilücke - Breitplanggen - Murmetsbüel - Plätzli - Obernatt - Rinderboden - Rinderbüel - Hinter Waldi - Vorder Waldi - Treschhütte - Ronen - Hütten - Chlüsereggen - Ober Felliberg - Unter Felliberg - Wassnerwald - Gurtnellen

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Sie können mit der Bahn bis nach Göschenen reisen. Dort steigen Sie auf die Gotthard-Matterhorn-Bahn um. Über Andermatt gelangen Sie auf den Oberalppass, den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Anfahrt

Wenn Sie mit dem Auto anreisen wollen, empfehlen wir Ihnen, das Auto in Göschenen zu parkieren und mit der Gotthard-Matterhorn-Bahn auf den Oberalppass zu fahren.

Nach der Wanderungen kommen Sie mit dem Bus immer problemlos nach Göschenen zuük.

Parken

Einagngs Göschenen finden Sie links genügend gebührenpflichtige Parkplätze.

Koordinaten

DG
46.659936, 8.671154
GMS
46°39'35.8"N 8°40'16.2"E
UTM
32T 474841 5167427
w3w 
///anwesenheit.gelagert.zugreise
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Sehr gutes Schuhwerk, Tagesrucksack, Feldstecher, Sonnenschutz und Regenschutz. Warme Kleidung, falls möglich: Windstopper.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(2)
Profilbild
Delphine Blanc
19.09.2020 · Community
Zeitangaben stimmen nicht! Hatten 7 Std. ohne große Pause. Km sind es eher 16-17 km. Sehr zeitintensiv ist das Geröllfeld unter der Fellilücke. 2 Std. bis zur Tretschhütte ist illusorisch! Aufstieg Oberalppass - Fellilücke 1 - 1 1/2 Std. Fellilücke - Tretschhütte 3 - 31/2 Std. Tretschhütte - Gurtnellen 2 - 2 1/2 Std.
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Gemacht am 19.09.2020
Adrian Zurfluh
30.07.2020 · Community
Die Zeitangabe ist anzupassen. Wir haben viel länger gebraucht. Insbesondere die Passagen unterhalb der Fellilücke sind infolge der Passagen über die Steinblöcke recht zeitintensiv.
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,1 km
Dauer
4:47h
Aufstieg
449 hm
Abstieg
1777 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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