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Urner Alpenkranz Etappe

Alpenkranz 27. Etappe: Dammahütte - Vorderröti - Chelenalphütte

Urner Alpenkranz · Uri
Verantwortlich für diesen Inhalt
Verein Urner Wanderwege Verifizierter Partner 
  • Sicht über den Göschneneralpsee
    / Sicht über den Göschneneralpsee
    Foto: CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Die Göscheneralp ist wasserreich
    Foto: CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Die wildromantische Göscheneralp
    Foto: CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Nachmittags schwellen die Bäche an.
    Foto: CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Der Aufstieg zur Chelenalphütte
    Foto: CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Das Ziel der Etappe: Die Chelenalphütte
    Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 7 6 5 4 3 2 1 km Alp Göscheneralp Dammahütte Alp Göscheneralp Chelenalphütte Alp Göscheneralp Alp Göscheneralp Alp Göscheneralp

Das Göscheneralptal ist eine wildromantische, hochalpine Gebirgslandschaft mit reicher Flora und Fauna. Mit dem viel besuchten Stausee, dem halben Dutzend Berghütten, den bekannten Kletterrouten und der gewaltigen Bastion der vergletscherten Dammagruppe, ist diese Geologisch sehr interessante Region nicht nur für die Wanderer, Kletterer und Hochtourengeher ein Traumland. Auch viele Tagestouristen geniessen hier die unmittelbare Nähe der Alpen.
mittel
7,2 km
3:00 h
551 hm
635 hm

Über den treppenartig angelegten Weg steigen wir von der Dammahütte (2439 m) ab, und wandern mit Sicht über das Göscheneralptal talwärts. Zur Abwechslung können wir den markierten Panoramaweg nach unten wandern. Ohne die junge Dammareuss zu überqueren folgen wir dem Rundweg um den Göscheneralpsee bis zur Wegkreuzung der Chelenalpreuss. Bei der Vorderröti (1800 m) überqueren wir die Chelenreuss und zweigen Richtung Chelenalp ab. Umrahmt von einer fantastischen Kulisse in grandioser und einsamer Bergwelt führt der Hüttenweg über alpine Weiden und felsdurchsetzte Wegpartien, vorbei an vielen Steinmännchen und farbigen Wegzeichen, ins einsame Chelenalptal hinein. Der Weg zieht sich etwas. Aber der gewaltige Talschluss mit dem Chelengletscher, die Aussicht auf die Winterberge und die zahlreichen Bäche, die eine willkommene Abkühlung bieten, verkürzen den Weg. Nach Alpgebäuden und Ruinen der Hinterröti (1925 m) überwindet der Weg einige mit Fixseilen gesicherte Felsstufen und trifft auf einen gut sichtbaren Steinmann (2129 m). Dann überwindet der Aufstieg in vielen Kehren die letzte steilstufe und erreicht über rötlich angewitterte Felshöcker – kurz nachdem sie ins Blickfeld rückt – die 1990 umfassend sanierte Chelenalphütte (2350 m).

Technische Schwierigkeit: T3   weiss-rot-weiss

Autorentipp

Option

Es gibt eine Klettersteigroute (K3/T4) von der Dammahütte direkt in Richtung Hinterröti und Chelenreuss. Spreche mit dem Hüttenteam ob die Route offen ist. Manchmal kann nach viel Regen die Chelenreuss für eine Überquerung zuviel Wasser führen. Klettersteigmaterial kann auf der Hütte gemietet werden.

Tipp

Das Göscheneralptal bietet wunderbare Rundwanderungsmöglichkeiten auch für kürzere Etappen. Die Rundwanderung rund um den Göscheneralpsee ist eine beliebte Tageswanderung. Damma,- Chelenalp-, Bergsee-, Voralp- und Salbithütte bieten Unterkunft für eine mehrtägige Rundwanderung in alpiner Gegend.

Profilbild von Markus Fehlmann
Autor
Markus Fehlmann
Aktualisierung: 09.06.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2434 m
Tiefster Punkt
1799 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bergwandern ist anspruchsvoll.

Für die Berg- & Alpinwanderwege sind Kenntnisse der Gefahren im Gebirge (Steinschlag, Rutsch-/Absturzgefahr, Wetterumsturz) nötig. Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung. Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.

 

Es ist empfehlenswert, eine seriöse Tourenplanung und sorgfältige Vorbereitung für jede Wanderung zu machen. Das Wetter in den Bergen kann sehr schnell ändern. Nebel kann auch im Sommer die Orientation schwierig machen. Die grösste Gefahr im Sommer nebst der Hitze sind Gewitter. Gewitter mit starkem Regen und Hagel machen aus einem kleinen Bächlein schnell grosse Flüsse und die Gefahr von Murgängen und Steinschlag erhöhen sich. Deswegen ist wichtig, den Wetterbericht zu interpretieren bei der Tourenplanung. Wärmegewitter kommen oft erst am Nachmittag, aber Frontengewitter kann es zu jeder Tageszeit geben. Allgemein lohnt es sich im Sommer früh unterwegs zu sein.

 

BergführerInnen sind empfohlen für Alpinwanderwege (weiss-blau-weiss markierten Route).

WanderleiterInnen sind empfohlen für Wanderungen und Bergwanderungen; Sie übernehmen Organisation & Planung, damit die Gäste die Wanderung einfach geniessen können.

 

Der Urner Wanderplaner und die Uri Outdoor App helfen bei der Planung. Über Geo Admin findet man viele nützliche Informationen wie zB. wo sich Weiden mit Herdeschutzhunden, Mutterkuhweiden und auch Wildruhezonen befinden.

 

Wanderinnen und Wanderer wandern auf eigene Verantwortung. Der Verein Urner Wanderwege haften nicht für Unfälle, die sich während den Urner Alpenkranz Wanderung ereignen.

Weitere Infos und Links

www.alpenkranz.ch

 

Unterkunft für Etappe 27; Chelenalphütte

 

Für routiniert Berggänger empfehlen wir den 5-Hütten-Panoramaweg.

 

Erlebnisse in der Ferienregion Uri finden Sie hier: uri.swiss

Start

Dammahütte (2434 m)
Koordinaten:
DG
46.644664, 8.457674
GMS
46°38'40.8"N 8°27'27.6"E
UTM
32T 458496 5165821
w3w 
///auszubauen.dorfplatz.einzige

Ziel

Chelenalphütte

Wegbeschreibung

Dammahütte - Dammareuss - Chelenalpreuss - Vorderöti - Hinterröti – Chelenalphütte

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
46.644664, 8.457674
GMS
46°38'40.8"N 8°27'27.6"E
UTM
32T 458496 5165821
w3w 
///auszubauen.dorfplatz.einzige
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung. Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,2 km
Dauer
3:00h
Aufstieg
551 hm
Abstieg
635 hm
Etappentour aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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