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Urner Alpenkranz Top Etappe

Alpenkranz 30. Etappe: Voralphütte -Salbitbrücke - Salbithütte

Urner Alpenkranz · Uri
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  • Unterwegs von der Voralphütte zur Salbithütte
    / Unterwegs von der Voralphütte zur Salbithütte
    Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Wer hier wandert, muss schwindelfrei sein.
    Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Klettersteigausrüstung ist erforderlich, um sich zu sichern.
    Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Bei Nebel über die Hängebrücke ist ein ganz besonderes Erlebnis.
    Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Am Ende der Tour ein Blick zurück
    Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Das Ziel auf der Salbithütte ist erreicht.
    Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
m 2700 2600 2500 2400 2300 2200 2100 2000 7 6 5 4 3 2 1 km Voralphütte Salbithütte
In schwindelnder Höhe spannt sich seit 2010 eine Hängebrücke über den Abgrund der «Stotzig-Chälä». Mit diesen hochalpinen Brückenschlag erhielt die Route zwischen der Voralp- und Salbithütte eine direkte Verbindung zum Urner Alpenkranz Weitwanderung.
schwer
7,1 km
4:30 h
595 hm
629 hm

Hinter der Voralphütte SAC (2126 m) folgen wir einem steilen Pfad Richtung Chüeplanggenstock hinauf in den Flüestafel (2385 m). Hier wendet sich die weiss-blau-weiss markierte Route in südöstliche Richtung, steigt über dem abschüssigen Couloir der Chüeplanggenchelen (2500 m) weiter bis unter den Gratausläufer des Rothorns an und führt in steinig grobblockigem Gelände hinab in den Horenfelliboden (2541 m). Dann folgt ein erstes Hindernis: Eine steile Wandstufe wird über eine 45 Meter hohe Eisenleiter absteigend überwunden. Voller Konzentration und gesichert durch Stahlseile quert der Klettersteig in wilder Granitlandschaft eine Felsrinne. Nach steiler, gebirgiger Geländekammer folgt erneut eine Leiter. Schroff windet sich der Pfad in der nächsten Stufe im jähen T4-Bereich hinauf zum Gratbuckel unter dem ersten, wuchtigen Turm im Salbitschijen-Westgrat. Hier ist Verpflegung angesagt! 

Durch die nachfolgende Granit-Schutthalde steigt die Route unter den Felstürmen der Salbitschijen vorbei an der sagenumwobenen Biwakschachtel (Salbitschijenbiwak 2400 m) bis zu einer kurzen Metallleiter. Über sie steigen wir hinunter zur 90 Meter langen Salbitbrücke, die in nepalischer Bauart die Stotzig-Chälä überquert. Wir halten uns an den Stahlseilen der Hängebrücke fest, schauen in die Tiefe und zu den Gipfeltürmen. Eine knappe Stunde später erreichen wir die Salbithütte SAC (2105 m) und lassen die Route Revue passieren. 

  • Technische schwierigkeit: T4,  weiss-blau-weiss markiert

Autorentipp

Tipp:

Diese Etappe verlangt Alpine Erfahrung und ein Klettersteigset. Sie wird am besten zwischen Mitte Juni und Mitte Oktober begangen. Bewegliche Steine, Gewitter und Regen erfordern besondere Vorsicht.

Option:

Es gibt auch eine einfachere Route, den alten Hüttenweg. Dieser führt unten im Tal via Sunnig Bodmen nach Wiggen und Regliberg. Diese Variante ist technisch nicht schwierig, aber der Weg ist lang.

Profilbild von Sanna Laurén
Autor
Sanna Laurén
Aktualisierung: 21.01.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.541 m
Tiefster Punkt
2.083 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bergwandern ist anspruchsvoll.

Für die Berg- & Alpinwanderwege sind Kenntnisse der Gefahren im Gebirge (Steinschlag, Rutsch-/Absturzgefahr, Wetterumsturz) nötig. Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung. Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.

 

Es ist empfehlenswert, eine seriöse Tourenplanung und sorgfältige Vorbereitung für jede Wanderung zu machen. Das Wetter in den Bergen kann sehr schnell ändern. Nebel kann auch im Sommer die Orientation schwierig machen. Die grösste Gefahr im Sommer nebst der Hitze sind Gewitter. Gewitter mit starkem Regen und Hagel machen aus einem kleinen Bächlein schnell grosse Flüsse und die Gefahr von Murgängen und Steinschlag erhöhen sich. Deswegen ist wichtig, den Wetterbericht zu interpretieren bei der Tourenplanung. Wärmegewitter kommen oft erst am Nachmittag, aber Frontengewitter kann es zu jeder Tageszeit geben. Allgemein lohnt es sich im Sommer früh unterwegs zu sein.

 

Bergführer/-innen oder qualifizierte Wanderleiter/-innen (bis T4) sind für Alpinwanderwege empfohlen (weiss-blau-weiss markierten Route), Wanderleiter/-innen für Wanderungen und Bergwanderungen. Sie übernehmen die Organisation & Planung der Touren, damit die Gäste die Wanderung einfach geniessen können.

 

Der Urner Wanderplaner und die Uri Outdoor App helfen bei der Planung. Über Geo Admin findet man viele nützliche Informationen wie zB. wo sich Weiden mit Herdeschutzhunden, Mutterkuhweiden und auch Wildruhezonen befinden.

 

Wanderinnen und Wanderer wandern auf eigene Verantwortung. Der Verein Urner Wanderwege haften nicht für Unfälle, die sich während den Urner Alpenkranz Wanderung ereignen.

 

Achtung:

Der Route über die Salbitbrücke verlangt Alpine Erfahrung. Vorsichtig mit beweglichen Steinen, bei Gewitter oder Regen sollte die Route nicht begangen werden. Die exponierten Stellen sind so eingerichtet, dass mit einem Klettersteigset gesichert werden kann. Klettersteigsets können in beiden Hütten ausgeliehen und wieder zurückgegeben werden. Es empfehlt sich, die Salbitbrücke in der Sommersaison zwischen Mitte Juni und Mitte Oktober zu besuchen. Während dieser Zeit wird die Route kontrolliert und unterhalten.

Als weniger geübter Alpingänger*in, buchen sie sich einen Bergführer*in oder eine qualifizierte Wanderleiter*in. Sie können die Tour so viel besser geniessen.

www.salbitbruecke.ch 

Weitere Infos und Links

 

Start

Voralphütte (2.127 m)
Koordinaten:
DG
46.690559, 8.487866
GMS
46°41'26.0"N 8°29'16.3"E
UTM
32T 460840 5170905
w3w 
///kernen.rechne.wissen

Ziel

Salbithütte

Wegbeschreibung

Voralphütte - Flüestafel - Chüeplanggenchelen - Horenfelliboden - Salbitschijenbiwak - Salbitbrücke - Salbithütte

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
46.690559, 8.487866
GMS
46°41'26.0"N 8°29'16.3"E
UTM
32T 460840 5170905
w3w 
///kernen.rechne.wissen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Wander- und Bikekarte des Kantons Uri, Blatt Gotthard.

Ausrüstung

  • Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung.
  • Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.
  • Wanderstöcke sind sehr hilfreich in Blockgeröll, vor allem mit schwerem Rucksack (Für den schwierigen Teil der Route können Stöcke am Rucksack befestigt werden).
  • Für Alpinwanderwege sind zusätzlich je nach Etappe Seil, Klettergurte, Pickel und Steigeisen empfohlen.
  • Klettersteigset empfohlen.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
7,1 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
595 hm
Abstieg
629 hm
Etappentour aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

  • Inhalte
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