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Urner Alpenkranz Etappe

Alpenkranz 36. Etappe: Arni - Riedboden- Sunniggrathütte

Urner Alpenkranz · Uri
Verantwortlich für diesen Inhalt
Verein Urner Wanderwege Verifizierter Partner 
  • Unter uns der strahlenblaue Arnisee
    / Unter uns der strahlenblaue Arnisee
    Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Richtung Sunniggrathütte durch einen wunderschönen Märchenwald
    Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Die Sunniggrathütte mit dem klaren Bergseeli
    Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Die tolle Aussicht vom Sunniggrätli über das Reusstahl
    Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Das Gipfelkreuz auf dem Sunniggrätli
    Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Der Blick zurück zum Arnisee
    Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km Luftseilbahn Intschi-Arnisee (659 müM) Sunniggrathütte Berggasthaus Arnisee Sunniggrathütte Berggasthaus Arnisee

Das mit zwei Seilbahnen erschlossene, autofreie Naherholungsgebiet Arni bietet für Wanderer verlockende Treffpunkte. Einer davon ist die leicht erreichbare Sunniggrathütte. Neben der sonnigen Lage und der grandiosen Umgebung bieten verschiedene Wanderrouten ins Leutschach-, Intschialp,- Schindlach-, Gorneren-, und Erstfeldtal attraktive Vielfalt und herrliche Aussichtern.
mittel
3,9 km
1:55 h
669 hm
60 hm

Hoch über der sonnigen Geländeterrasse des Arnisees (1370 m) liegt unter dem aussichtsreichen Sunniggrat (2034 m) die private, im Sommer bewirtschaftete Sunniggrathütte.

Der gut markierte Zugang zieht zuerst am dicht bewaldeten, malerischen Arnisee entlang. Am westlichen Seeufer, bei einer Materialseilbahn, beginnt der Hüttenweg. Dieser ist mit Schlaufen und Wegkehren durch den schattigen Grüenwald recht steil angelegt. Auf 1776 m beginnt die flachere Partie mit dem Riedboden, eine faszinierende aber auch geschützte Landschaft. Legföhren mit ihren kleinen Zapfen, Riedgras und Moorweiher säumen den Hüttenweg, und in einer Mulde liegt auf 1939 m ein kleiner Teich. Weiter geht der Weg zwischen dichten Heidelbeersträuchern nochmals eine Hangstufe hinauf nach der Grossgand mit seinen versteckten kleinen Seelein. Bis zum Ziel der Wanderung ist es nicht mehr weit, die Route holt jedoch noch etwas nach Westen aus und führt, neben einem grösseren Seelein, hinauf zur Sunniggrathütte (1979 m).

Der Abstecher auf den Sunnig Grat (2034 m) lohnt sich immer. Eine ausdrucksvolle Gipfelgestalt ist der Sunnig Grat nicht, eher eine Bergschulter. Die steht aber so dicht über dem Urner Reusstal, dass man sich dort oben kaum satt sehen kann am erstaunlichen Tiefblick. Offen liegt auch das grüne, sonst so verborgene Fellital bis zu seiner Lücke gegen den Oberalppass und natürlich auch das vielgerühmte Maderanertal mit seiner gletscherreichen Hochgebirgswelt. Am besten kommt das alles im Frühherbst zur Geltung. Dann ist das Riedland ringsum bunt, die eingelagerten Seeaugen erscheinen tiefblau und die Urner Dreitausender wirken im ersten Winterkleid wie Himalaya-Riesen. Der eigentliche Gipfelanstieg verläuft im letzten Teilstück bis zum Gipfelkreuz durch ein wahres Labyrinth vielfältig geformter Granitblöcke.

Technische Schwierigkeit: T2  weiss-rot-weiss

Autorentipp

Besonders lohnend ist der Aufenthalt in der Sunniggrätlihütte über den 1. August. Von hier aus sieht man die tollen Höhenfeuer besonders gut.

Zudem haben wir von hier einen tollen Überblick über einen grossen Teil der bereits zurückgelegten Alpenkranz-Route rund um den Bristen.

Profilbild von Markus Fehlmann
Autor
Markus Fehlmann
Aktualisierung: 09.06.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2038 m
Tiefster Punkt
1370 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bergwandern ist anspruchsvoll.

Für die Berg- & Alpinwanderwege sind Kenntnisse der Gefahren im Gebirge (Steinschlag, Rutsch-/Absturzgefahr, Wetterumsturz) nötig. Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung.  Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.

 

Es ist empfehlenswert, eine seriöse Tourenplanung und sorgfältige Vorbereitung für jede Wanderung zu machen. Das Wetter in den Bergen kann sehr schnell ändern. Nebel kann auch im Sommer die Orientation schwierig machen. Die grösste Gefahr im Sommer nebst der Hitze sind Gewitter. Gewitter mit starkem Regen und Hagel machen aus einem kleinen Bächlein schnell grosse Flüsse und die Gefahr von Murgängen und Steinschlag erhöhen sich. Deswegen ist wichtig, den Wetterbericht zu interpretieren bei der Tourenplanung. Wärmegewitter kommen oft erst am Nachmittag, aber Frontengewitter kann es zu jeder Tageszeit geben. Allgemein lohnt es sich im Sommer früh unterwegs zu sein.

 

WanderleiterInnen sind empfohlen für Wanderungen und Bergwanderungen; Sie übernehmen Organisation & Planung, damit die Gäste die Wanderung einfach geniessen können.

 

Der Urner Wanderplaner und die Uri Outdoor App helfen bei der Planung. Über Geo Admin findet man viele nützliche Informationen wie zB. wo sich Weiden mit Herdeschutzhunden, Mutterkuhweiden und auch Wildruhezonen befinden.

 

Wanderinnen und Wanderer wandern auf eigene Verantwortung. Der Verein Urner Wanderwege haften nicht für Unfälle, die sich während den Urner Alpenkranz Wanderung ereignen.

Weitere Infos und Links

www.alpenkranz.ch

 

Unterkunft für Etappe 36; Sunniggrathütte

 

Erlebnisse in der Ferienregion Uri finden Sie hier: uri.swiss

Start

Arni (1371 m)
Koordinaten:
DG
46.771755, 8.641650
GMS
46°46'18.3"N 8°38'29.9"E
UTM
32T 472640 5179862
w3w 
///aufgrund.statur.etwa

Ziel

Sunniggrathütte

Wegbeschreibung

Arnisee - Grüenwald - Riedboden - Sunniggrathütte - Sunniggrätli – Sunniggrathütte

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Arnisee ist mit öV und Seilbahn (von Amsteg oder von Intschi) erreichbar.

Koordinaten

DG
46.771755, 8.641650
GMS
46°46'18.3"N 8°38'29.9"E
UTM
32T 472640 5179862
w3w 
///aufgrund.statur.etwa
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung.

Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
3,9 km
Dauer
1:55h
Aufstieg
669 hm
Abstieg
60 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights Gipfel-Tour

Statistik

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